Eine Welt wie sie uns gefiel…

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Zwischenhalt des Zerzura-Expresses in Neustadt
Am 2. August war es endlich so weit, über 900 Pfadfinder der Diözese Speyer stiegen an den Bahnhöfen der Städte Homburg, Kaiserslautern, Neustadt und Ludwigshafen in den eigens gemieteten Zerzura-Express um 10 ereignisreiche Tage auf dem Bundeszeltplatz des VCP in Großzerlang zu erleben. Großzerlang liegt an der Mecklenburgischen Seenplatte, nordwestlich von Berlin in Brandenburg. Daher dauerte es mehr als 10 Stunden, bis der Zug den Zielbahnhof Fürstenberg erreichte, von dort ging es mit einem Busshuttle weiter bis zum eigentlichen Ziel.

Das Diözesanlager 2013 trug in Anlehnung an eine sagenumwobene Oasenstadt in der libyschen Wüste den Namen „Zerzura“ und stand unter dem Motto „Eine Welt, wie sie uns gefällt“. Ziel war es, einen Ort der Gemeinschaft, des Wohlfühlens, Krafttankens und der Abenteuer zu schaffen, indem alle Stämme mit Projekten einen Teil des Programms beitrugen. 28 Stämme aus der Diözese Speyer nahmen am Lager teil, außerdem einige Gäste aus dem Ausland. Eine französische Pfadfindergruppe aus Nizza, die das ganze Lager für Spaß und Aufmerksamkeit sorgte, sowie Mitglieder der bolivianischen Pfadfinderschaft „Asociacion de Scouts de Bolivia" im Distrikt Tarija, mit der der DPSG-Diözesanverband Speyer eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnete.

Spontanes Rugbyspiel mit unseren französischen Freunden
Spontanes Rugbytunier mit unseren französischen Freunden
Zerzura – Eine Welt, wie sie uns gefällt. Dieser Name war Programm, sieht man davon ab, dass wir unsere Lebensmittel und den Strom von außerhalb beziehen mussten war Zerzura tatsächlich ein eigener Staat, in dem jeder durch das Anbieten verschiedener Projekte an der Gestaltung des Alltags mitwirken konnte. Diese Projekte konnten bereits vor dem Lager angemeldet werden oder als Spontanprojekt im Lager, wenn ein Defizit in einem bestimmten Bereich auffiel. Eine Vielzahl spielerischer, thematischer, kreativer und spiritueller Projekte stand zur Auswahl. Angefangen von der Morgenmeditation und Plätzchenbacken über Kanu-Touren und Bastelangebote bis hin zur Mülltonnen-Rallye und zum ImpeeSpa – für alle vier Altersstufen und die Gruppenleiter war etwas dabei. Ein spontaner Einfall war beispielsweise eine deutsch-französische
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Unser Medienteam bei der Arbeit
Sportbegegnung im Rugby. Oder auch der Aufruf zu einer Massendemonstration um die Regierung zur Herausgabe von Eis zu bewegen. Immer am Ort des Geschehens waren Vertreter des eigens gegründeten Radio- und Fernsehteams, die versuchten das Tagesg eschehen am Abend in einem Zerzurainformationsprogramm für alle zusammenzufassen. Die daraus entstandenen Videobeiträge können auf der Homepage des Diözesanverbandes heruntergeladen werden. Nach dem allabendlichen „ZIP“ konnte man gemütlich im Lagercafe beisammen sitzen oder auch am Feuer zu Gitarrenklängen alte und neue Freunde treffen.

In der zweiten Wochenhälfte wurde gemeinsam mit Pfarrer Andreas Sturm, dem Diözesanpräses des Dachverbandes BDKJ, ein Gottesdienst gefeiert, den vor allem die Kleinen noch lange in Erinnerung halten werden, denn sie sind die einzigen Menschen die wirklich bunt sind. Am Schluss der Woche gab es eine Staatsfeier mit festlichem Bankett sowie einem Konzert der Rockgruppe „Fresh Heads" aus Kaiserslautern. Nicht nur das wunderschöne Abschlussfeuerwerk zu den Klängen von John Miles' Welthit „Music was my first love" dürfte den Teilnehmern des DPSG-Diözesanlagers 2013 noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben. Es war einfach eine unvergessliche Woche.

Saskia Sahm

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