BDKJ-DV 2014 - was sich im KWH zugetragen hat

Zur alljährlichen DV hatte der BDKJ vom 23.-25. Mai 2014 ins Kardinal-Wendel-Haus nach Homburg eingeladen. Neun Delegierte (und somit die meisten Stimmen) waren aus der DPSG: Katinka Bartl, Steffen Bischoff, Pascal Stein, Martin Müller, Simone Müller, Matthias Omlor, Michael Thielmann, Uli Weber und Lars Ziffer.

Zunächst stellte der Vorstand seinen Bericht vor; Heike Vogt, Felix Goldinger und Andreas Sturm erzählten von ihrem vergangenen Jahr, den Veranstaltungen, den Sitzungen und ihren neuen Ideen. Den Finanzbericht kommentierten auch die Delegierten der DPSG mit kritischen und nachhaltigen Fragen. Diese nahm der Vorstand positiv auf und hat für Anregungen zur eigenen Arbeitsweise ein offenes Ohr.

Im Studienteil galt es, sich im Freien zu bewegen – was angesichts der Sitzerei im Konferenzraum eine nette Abwechslung war. Die Jugendverbände sollten hierbei ihre Position darstellen und nahmen dazu einzelne Vorstandsmitglieder, meist als Brückenbauer zwischen Jugend und Bischof, zur Hilfe.

Sehr begrüßt wurde die Bewilligung des Trägerwerks welches nun endlich an die Arbeit gehen und die Haushaltsführung des BDKJ übernehmen kann. Die politische Strategie zu „U28 – die Zukunft lacht!“, mit der Politiker ihre Konzepte auch aus der Perspektive junger Erwachsener betrachten sollen, überzeugt die Delegierten. Ein „Auschuss Politik“ wurde gegründet, um die Umsetzung dieser jugendpolitischen Strategie zunächst für drei Jahre zu unterstützen.
Ein vom Vorstand gestellter Antrag auf die Verleihung eines Ehrenkreuzes für besonderes ehrenamtliches Engagement wurde zurückgezogen. Die Meinungen der DPSG Delegierten waren einhellig: Wertschätzung darf gerne gezeigt werden, doch sollte die Form eine andere, eine persönlichere/individuellere sein. Zudem, warf Uli Weber ein, werden die Aktiven bereits im Verband für ihren Einsatz geschätzt.
Das Positionspapier „Gemeinden der Zukunft“ wurde verabschiedet. Die Jugendverbände sehen sich als Gemeinden in Pfarreien, neben Territorial- und Personengemeinden. Ihre Stimme soll gehört und der Stellenabbau gestoppt werden – da sonst die Arbeit in und von Verbänden zu scheitern droht. Die Etablierung einer diversitätsbewussten Jugendarbeit soll nun fixiert werden. Hierzu wurde ein Arbeitskreis gegründet, der überprüft, wie eine solche Ausrichtung realisiert werden kann. Alle Jugendlichen sind in den Verbänden willkommen, das gilt es künftig noch mehr zu betonen: Offenheit soll auch in katholischen Jugendverbänden gelebt werden! Offenheit gegenüber der Jugendarbeit sollte gleichwohl in den Gemeinden gezeigt werden – ein langer Weg liegt noch vor uns.


Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, 23. Mai 2018 09:22